Rezept: Buchweizen Porridge - das perfekte Frühstück l Shades of Nature
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Buchweizen Porridge – gesund, vegan und verdammt lecker!

Posted on 1. Oktober 2017

Ein Beitrag von Heike

Buchzweizenporridge-Frühstück-Rezept

Dieses Rezept habe ich vor über einem Jahr bereits auf meinem alten Blog gezeigt, da ich es aber besonders in den letzten Wochen wieder sehr häufig zubereitet habe, wird es eindeutig Zeit für ein Revival. Das Buchweizen Porridge verdient eindeutig auch einen Platz auf Shades of Nature.

Neben dem klassischen Porridge aus Haferflocken, ist Buchweizen Porridge meine liebste Art in den Tag zu starten. Buchweizen-Porridge wird aus ganzem Buchweizen gekocht, nicht wie bei Hafer üblich, aus Flocken. Weil das natürlich etwas länger dauert als die klassische Variante, bereite ich mein Buchweizen-Porridge meist in etwas größeren Mengen zu und esse es mehrere Tage nacheinander. Samstag oder Sonntag sind meine liebsten Meal-Prep Tage, dann habe ich unter der Woche jeden Morgen schnell etwas Leckeres gezaubert. Geschmacklich ist es ein echter Knaller, Buchweizen schmeckt wunderbar nussig und lässt sich vielseitig kombinieren.

Buchzweizenporridge Rezept

Viele Rezepte für Buchweizen-Porridge funktionieren so, dass man Buchweizenkörner in Flüssigkeit kocht. Das geht schnell, ist aber nicht der optimale Weg. Besser ist es die Körner einzuweichen. Wenn man den Buchweizen über Nacht einweichen lässt und am nächsten Morgen gründlich abspült hat man gleich mehrere Vorteile: Er ist zum einen nicht so schleimig wie mit der zeitsparenden Methode und zum anderen wird die im Buchweizen enthaltene Phytinsäure minimiert.

Wenn Ihr Buchweizen bisher nur als schleimigen Brei kennt, solltet Ihr die Körner über Nacht einweichen – danach ist die Konsistenz viel besser

Phytinsäure steht im Verruf im Körper die Aufnahme von vielen Mineralien zu behindern und auch wenn Buchweizen als Pseudogetreide nur verhältnismäßig wenig Phytinsäure enthält, bin ich in diesem Fall Einweichfan. Will man es auf die Spitze treiben und Phytinsäure meiden, müsste man auch auf klassisches Vollkornbrot verzichten. Auf der anderen Seite habe ich erst kürzlich gelesen, dass es Studien geben soll, wonach Phytinsäure zwar die Aufnahme von Mineralien hemmt, aber gleichzeitig vor Krebs schützt und den Blutzuckerspiegel optimiert. Das Beste ist hier wohl, wie so oft, der Mittelweg und nicht zu viel drüber nachdenken.

Buchzweizen-porridge einfaches Rezept

Buchweizen Porridge

Zutaten für etwa 4 Portionen:

1 Tasse Buchweizen
2 Tassen Flüssigkeit (z.B. Mandelmilch oder Kokoswasser)
1 EL Kokosblütenzucker
1 EL Kokosöl

Zubereitung:

  1. Am Abend 1 Tasse Buchweizen mit ausreichend Wasser bedecken und über Nacht einweichen. Am nächsten Morgen den Buchweizen mit viel Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.
  2. In einem Topf 1 EL Kokosöl schmelzen und den Buchweizen darin leicht anrösten. Dabei ist es kein Problem, dass die Körner noch leicht nass sind. Das funktioniert auch so ganz gut. Durch das Anrösten wird das nussige Aroma des Buchweizens intensiviert, es lohnt sich also.
  3. Den Zucker hinzugeben, mit Flüssigkeit aufgießen und den Buchweizen für etwa 10 min. köcheln lassen. Meist schalte ich die Herdplatte nach 5 min. bereits aus und lasse ihn einfach garziehen. Bei der Wahl der Flüssigkeit könnt Ihr ganz flexibel sein, nehmt einfach die Milch oder Milchalternative die Euch am besten schmeckt.

Buchzweizenporridge

Nach dem Abkühlen fülle ich das Porridge in kleine Gläser und bewahre es im Kühlschrank auf. Dann muss ich es am Morgen nur noch kurz erwärmen und nach Lust und Laune mit Joghurt oder Obst verfeinern. Wer lieber kalt frühstückt, kann das Buchweizen-Porridge natürlich auch kalt essen. Meine liebste Variante ist ganz leicht erwärmt mit Kokosjoghurt, Blaubeeren und Kokoschips.

Buchweizen ist übrigens glutenfrei und sehr gesund. Er enthält sehr viel Eiweiß, viele wichtige Nährstoffe und Vitamine.

Habt Ihr schon mal Buchweizen probiert? Was ist Euer liebstes Frühstück?

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1 Comment

  • Reply
    Vicky Oettel
    1. Oktober 2017 at 17:29

    Ich hatte Buchweizen damals Dank dir entdeckt und irgendwie wieder etwas vergessen…jetzt zum Herbst muss es das unbedingt wieder öfter geben 😍

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