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Sinnvoll schenken | 5 tipps um die Familie in schach zu halten

Christmas background - Craft and handmade Christmas present (gift boxes) and rustic decoration. Vintage style. Selective focus and shallow.

Der Dezember ist bei uns immer ein gabenreicher Monat. Geburtstag, Nikolaus, ein immer praller gefüllter Adventskalender, und zu guter Letzt: Weihnachten! Mit einem Sprössling der im Dezember geboren ist, hat man schnell das Gefühl dass plötzlich alles etwas zu viel wird. Irgendwann wird nur noch das Geschenkpapier aufgerissen und ohne richtige Emotion zum nächsten Teil gegriffen. Das will ich nicht mehr! In den letzten drei Jahren habe ich einiges dazugelernt, das Beschenken nun ein wenig unter meine Fittiche genommen und alles innerhalb der Familie ein wenig koordiniert.

Geschenke sollten etwas besonderes bleiben!

Ein Fakt der insbesondere bei meinem Mann und mir nicht selten zu Diskussionen führt. Ich bin der Meinung, dass die Kinder nicht ständig etwas mitgebracht bekommen müssen. Es muss nicht sein dass sich jedesmal beim Einkauf eine Kleinigkeit ausgesucht werden darf (wir reden hier nicht nur von Spielzeug, sondern auch von zum Beispiel Essen – ein Joghurt, etwas zu naschen…). Geschenke sollen Highlights bleiben. Ich weiß noch genau wie ich mich früher gefreut habe, wenn ich mit eine Zeitschrift mitnehmen durfte. Kleinigkeiten an Nikolaus, wie etwa ein paar Socken oder eine Kassette waren Gang und Gäbe, und trotzdem war die Freude darüber immens. Wenn ich heute mitbekomme, was manche Kinder in ihren Nikolausstiefel am Morgen vorfinden… die müssen verdammt große Stiefel haben! Damit auch in der Familie das Schenken nicht überhand nimmt (das gleiche gilt im übrigen für den xten Schokonikolaus!), versuche ich das ganze Thema ein wenig zu koordinieren und zwar mit den folgenden 5 Tipp, die ich euch gerne verraten möchte.

5 Tipps für sinnvolles Beschenken

Pinterest Board

Sehe ich etwas im Laufe des Jahres (oder besser gesagt in den vergangenen Wochen), was Felix gefallen oder er bald gebrauchen könnte, landet dies auf einem extra dafür vorgesehenen Pinterest Board. Damit habe ich direkt die Online Shops hinterlegt, sehe alles optisch gesammelt vor mir und erkenne gegebenenfalls Dinge, die sich ähneln und somit eventuell zum Teil unnötig sind. Im Grunde ist das meine Grundübersicht über Sachen, die wir für Felix gerne hätten bzw. die er braucht. Ein Pinterest Board ist einfach perfekt um den Überblick zu behalten. Gleiches gilt im Übrigen auch für Emil! Jedoch wird was ihn betrifft in diesem Jahr nochmal ganz anders vorgegangen. Selbstverständlich wird Emil auch Geschenke bekommen, aber ganz ehrlich, mit seinen 6 Monaten werden wir uns auf ein Spielzeug beschränken (den Regenbogen von Grimms) damit er auch etwas zum auspacken hat und wenn überhaupt wird der Rest einfach praktischer Natur sein. Sprich wir brauchen zum Beispiel neue größere Bodies…

Amazon Wunschliste

Perfekt um die Frage “Sag mal, was wünscht sich Felix eigentlich” kurz und knapp zu beantworten. Hierfür habe ich eine Wunschliste nur für Felix auf Amazon angelegt. (Im Übrigen könnt ihr dort auch Produkte aus anderen Shops außerhalb des Amazon Universums hinterlegen.) Auch wenn so eine Wunschliste anfänglich vielleicht etwas ungewohnt wirkt, á la “Hochzeitstisch”, war das Feedback letztendlich darauf immer positiv. Sei es innerhalb der Familie, oder auch von Eltern von befreundeten Kindern, die zum Kindergeburtstag etwas schenken wollen. Ich schicke einfach den Link zur Wunschliste, man kann sich aussuchen das einem entspricht und man schenkt wirklich etwas das gewollt wird. Gekauftes wird im Übrigen immer von der Wunschliste entfernt, so vermeidet man auch dass doppelte schenken, was und im letzten Jahr leider tatsächlich innerhalb der Familie passiert ist.

Geschenke die aufeinander aufbauen

Dadurch dass Felix so nah an Weihnachten Geburtstag hat, kann man perfekt Dinge schenken die Aufeinander aufbauen. Letzte Jahr gab es zum Geburtstag zum Beispiel eine Spielküche. An Weihnachten kamen dann noch ein paar Holz Lebensmittel dazu. So wird es dieses Jahr die Tonie Box geben, gefolgt von einem Tonie… Ich denke ihr versteht das Prinzip und worauf ich hinaus will.

Nützliches schenken – Dinge die man sowieso braucht

Umso kleiner die Kinder sind, umso sinnvoller finde ich diesen Punkt. Bei uns gab es in den letzten Jahren im Dezember immer ein paar (gemeinsam ausgesuchte) Winterstiefel. Diese sind ja bekanntlich meist nicht gerade eine billig Anschaffung und die Familie konnte so ein super sinnvolles Geschenk machen. Auch Kleidung, Bettwäsche, Bademäntel, eine Brotdose oder der Rucksack für den Kindergarten. Alles Dinge die man wie ich finde Kindern selbstverständlich auch unter den Weihnachtsbaum legen kann!

Christmas background - Craft and handmade Christmas present (gift boxes) and rustic decoration. Vintage style. Selective focus and shallow.

Nachhaltig schenken

Seit einiger Zeit merke ich einen Wandel in meinem Denken, vielleicht hat das was mit zunehmendem Alter zu tun, genügend Erfahrungen die man gemacht hat, man hat sich ausgetobt, oder aber auch zwei Jungs zu haben. Ich merke dass es mir immer wichtiger wird, bewusst und nachhaltig zu konsumieren. Und das färbt auch auf mein Schenk- und Kaufverhalten für die Kinder ab. Lieber gebe ich etwas mehr Geld aus für ein Spielzeug oder Kleidungsstück, in dem Bewusstsein dass es längere Zeit, bzw. beiden Kindern Freude schenken wird. Ich möchte nicht mehr schnell zum nächsten “Plastikschrott” greifen, der nach zwei Wochen im besten Fall kaputt ist und in der Tonne landet. Geschenke die eine Wertigkeit haben, die vielleicht Generationen überstehen, das ist doch einfach etwas viel Schöneres.

Wie geht ihr mit diesem ganzen Weihnachts und Geschenke Wahnsinn um? Rationiert ihr auch sinnvoll die enorme Gaben Dröhnung?

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2 Kommentare

  • Reply
    Alina
    27. November 2017 at 22:05

    Ein super Post!
    Ich sehe das mit dem schenken genau so wie du, stoße da aber bei Partner und vor allem Schwiegereltern auf wenig Akzeptanz…

    • Reply
      Kat
      27. November 2017 at 22:17

      Es ist manchmal wirklich schwierig, gerade wenn man dann als „Spaßbremse“ hingestellt wird. Aber ich finde wir sind hier als Eltern in der Verantwortung unseren Kindern solche Werte beizubringen, zu zeigen dass nicht immer alles selbstverständlich ist.

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