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Ihhhh, Kopflausalarm! | Was tun, wenn es sich die Laus bequem gemacht hat.

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Früher Vormittag, das Handy klingelt. Es erscheint eine neue Nachricht in unserem Gruppenchat des Waldkindergartens. Eine erstaunlich lange Nachricht für den ansonsten sehr knackig geführten Chat. Ich fange an zu lesen: entschuldigende, zum Teil leicht peinlich berührte Worte einer Mama. »Unser Kind hat Läuse und kann deswegen nicht in die Kita kommen. Nur dass ihr direkt von meiner Seite Bescheid wisst. Keine Ahnung, wie das passieren konnte, das hatten wir noch nie.«

Läuse. Unweigerlich kratze ich mich am Kopf und ein leichter Ekel überkommt mich. Im nahezu gleichen Augenblick ärgere ich mich selbst über meine Reaktion. Meine unterbewusste Reaktion. Rational gesehen ist das Thema Läuse nämlich gar nicht mal so schlimm. Hat man kleine Kinder, die regelmäßig eine öffentliche Einrichtung zur Betreuung besuchen, wird man des Öfteren mit diversen Alarm-Schildern am Eingang empfangen. Von „Wir haben HAND-MUND-FUSS.“ bis hin zu „Achtung, es grassiert Bindehautentzündung!“. Dann gibt es ab und an auch mal solche Schocker wie „Es gibt einen Fall von Krätze.“ oder eben Kopfläuse, die vor allem nach der Sommerferienzeit wieder vermehrt ihren Weg in die Kitas, Grundschulen & Co. finden.

Kopflausalarm! Unbeliebt, jedoch ziemlich harmlos.

Eins vorweg: Dass Kopfläuse nicht unbedingt das sind, worüber man sich als Mitbringsel freut, muss ich, glaube ich, keinem sagen. Aber um erstmal alle Gemüter wieder zu beruhigen: Kopfläuse sind völlig ungefährlich. Denn sie übertragen hierzulande keine Krankheiten und sind auch nicht hygienisch bedenklich. Tatsächlich kann es Tage dauern, bis Eltern den Läusebefall ihres Kindes bemerken. Denn Kopfläuse sind wirklich sehr klein und werden schnell mal übersehen. Juckreiz gilt zwar ein typisches Symptom für einen Läusebefall. Bis er sich bemerkbar macht, kann es aber oft mehrere Wochen dauern. Dann ist häufig auch der Schlaf des Kindes gestört.

Die gemeine Kopflaus an sich ist eigentlich kein großes Problem: Sie kann nicht hüpfen, fliegen oder von Mensch zu Mensch springen. Kopfläuse sind auch nicht wirklich wander- und entdeckerlustig und wechseln schon gar nicht zum Vergnügen ihren angestammten Kopf. Vielmehr brauchen sie die menschliche Kopfhaut als Nahrungsquelle und sind daher gezwungen, Ausschau nach geeigneten neuen Wirten zu halten. Daher gilt der Kopflausbefall als eine der häufigeren Infektionskrankheiten im Kindesalter. Und gerade wenn die Kleinen gerne ihre Köpfe beim Spielen zusammenstecken, unbefangen kuscheln und den nahen Kontakt lieben, ist eine Übertragung schnell geschehen. Kopfläuse können den Kopf und somit den Wirt wechseln, wenn sich die Haarsträhnen von zwei Menschen berühren und die Laus vom einen auf den anderen Kopf krabbeln kann.

Kopfläuse erkennen und richtig behandeln

Kopfläuse leben nicht lange, können in ihrer kurzen Verweildauer jedoch eine große Schar an Nachkommen produzieren. Ein Weibchen, das höchstens einen Monat lebt, kann bis zu 300 widerstandsfähige Eier, sogenannte Nissen, legen. Das sind etwa zehn Eier am Tag. Diese klebt sie mit einem wasserunlöslichen Sekret an den Haaransatz. Die Eier sind bräunlich und werden dann weiß, wenn die Läuse ausschlüpfen. Zunächst befinden sich die Eier in Kopfhautnähe, mit der Zeit wandern sie mit dem wachsenden Haar nach oben. Aus den Eiern schlüpfen nach wenigen Tagen die Larven. 

Um einen Kopflausbefall in der Familie erfolgreich zu behandeln, muss das komplette Trio bekämpft werden: die Nissen, die Larven und die erwachsenen Kopfläuse.

Es gibt moderne Läusemittel für Kinder und Erwachsene, die nicht nur sicher wirken, sondern auch sanft zur Kopfhaut und einfach anzuwenden sind. Licener beispielsweise ist ein Shampoo, das kinderleicht aufzutragen ist, auf dem trockenen Haar angewandt wird, bloß 10 Minuten einwirken muss. Schon nach einer einmaligen Behandlung sind alle Kopfläuse und Nissen bekämpft. Das Shampoo gegen Kopfläuse ist frei von Pestiziden und so schon für Kinder ab 2 Jahren geeignet. Licener greift zur Behandlung auf den natürlichen Wirkstoff des Neembaums zurück – ein Extrakt, der sich wie ein Film über die Läuse in allen ihren Entwicklungsstadien legt. Das Atmungssystem der Läuse wird dadurch blockiert und der Sauerstofftransport unterbrochen. Die Läuse ersticken so innerhalb von nur wenigen Minuten. Der Extrakt durchdringt dabei sogar die Schutzbarrieren der Nissen. Nach 10 Minuten Einwirkzeit wird das Shampoo wie gewöhnlich mit lauwarmem Wasser ausgespült. Perfekt – wie gesagt – ist, dass die Läuse in jedem Stadium „erwischt“ werden und der Zyklus des Lausbefalls so direkt nach einer Behandlung gebrochen ist. Bei anderen Mitteln ist nach 9-10 Tagen oft eine Folgebehandlung notwendig, da die Mittel nur die Läuse, nicht aber die noch ungeschlüpften Larven in den Eiern bekämpfen.

Als ich von der Nachricht des Kopflausbefalls hörte, wollte ich handeln. Im Gespräch mit meiner Mutter kamen dann direkt noch die Horrorgeschichten aus vergangenen Zeiten dazu. Da wurden schnell mal die Köpfe radikal rasiert, um dem Befall Herr zu werden. Das ist heutzutage dank einfacher und schneller Behandlungsmethoden absolut nicht mehr der Fall und somit völlig übertrieben.

„Keine Macht den Kopfläusen“ – man kann auch vorbeugen.

Aber wie schon gesagt, mein Gewissen konnte nicht warten, sondern ich wollte etwas tun. Ganz nach dem Motto: „Keine Macht den Kopfläusen“. Eine Behandlung mit einem Läuse-Shampoo wäre bei einem Nichtbefall übertrieben und ja auch sinnfrei, da es zwar vorhandene Läuse abtötet, neue Besucher jedoch nicht darin hindern würde, es sich auf dem Kopf meiner Jungs bequem zu machen.

Abwehr von Kopfläusen auf pflanzlicher Basis heißt AntiJump.

AntiJump* ist ein Läuse-Abwehrspray, das auf ein sehr effektives Insektenschutzmittel aus der Natur zurückgreift: auf den Extrakt des Zitroneneukalyptus (Eucalyptus citriodora). Mit dem Pumpspray wird der gesamte Kopf eingesprüht, das Spray im Haar verteilt und einmassiert. Anschießend die Haare anschließend an der Luft trocknen lassen. Das Spray und im Anschluss auch die Haare/das ganze Kind riechen dann kräutrig frisch, sehr natürlich. Der Kommentar von meinem Großen bringt es eigentlich sehr gut auf den Punkt, „Ich verstehe nicht, warum die Laus da jetzt nicht mehr auf meinen Kopf kommen mag, das riecht doch voll schön.“ Aber die Laus mag diesen Duft eben gar nicht. Und da Vorsicht ja bekanntlich besser ist als Nachsicht, haben wir unseren Läuseschutzschild ein paar Kindergartentage hochgehalten, bis die vermeintliche Gefahr, die von der gemeinen Kopflaus auszugehen scheint, nicht mehr ganz so dramatisch war.

Nicht in Panik verfallen

Eins zum Schluss noch: Der erste Gedanke ist sicherlich, man müsse nun das ganze Haus auf den Kopf stellen und alle Kleidungsstücke, Mützen, Kuscheltiere & Co. reinigen.  In übermäßigen Aktionismus zu verfallen ist jedoch nicht nötig. Kopfläuse brauchen regelmäßig Blut zum Überleben und zwar ungefähr alle 3 Stunden. Und auch das Haustier ist keine Gefahr. Denn weder Hunde, Katzen, Meerschweinchen & Co sind für die Kopflaus ein geeigneter Wirt

Kopfläuse – die Fakten zusammengefasst
  • Von der Kopflaus geht keine Gefahr aus – ein Befall ist einfach bloß unangenehm, da ansteckend.
  • Heutzutage muss nicht mehr zu radikalen Mitteln wie dem kahl scheren gegriffen werden.
  • Es gibt schnelle und unkomplizierte Behandlungsmöglichkeiten, wie z. B. das Licener Shampoo gegen Kopfläuse, die nach nur einer Anwendung den Befall vollständig beseitigen.
  • Man kann dem Kopflausbefall bei akuter Kopflausproblematik in Kita und Schule vorbeugen wie z. B. mit einem Läuse-Abwehrspray, das einen pflanzlichen Wirkstoff enthält (AntiJump*).

Kopfläuse sind wahrlich kein schönes Thema, aber bei weitem nicht so schlimm, wie einen die Mythen vermuten lassen. Letztendlich wird wohl jeder, der Kinder hat, in seinem Leben mit der ein oder anderen ekligen Sache konfrontiert. Kopfläuse können dazu gehören, sind aber absolut kein Drama und mit den richtigen Behandlungsmitteln innerhalb kürzester Zeit in den Griff zu bekommen.

* Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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